juggleHUB - wir denken groß!

Founder : Katja Thiede und Silvia Steude 

Founder : Katja Thiede und Silvia Steude 

Katja Thiede und Silvia Steude sind zwei Mütter aus Berlin, die sich bei einer Netzwerkveranstaltung kennengelernt haben und gemeinsam den NEUSTART wagten. Silvia hatte  sich als eine der ersten Mütter 2014 bei nie:solo ein Profil erstellen lassen. Ihre Idee, einen Coworking Space für Eltern zu gründen, fand ich damals schon super. Darum haben wir sie gern unterstützt: Bei unserem Meetup, der "nie:solo-Ideenwerkstatt", konnte sie ihre brennenden Fragen an die Zielgruppe stellen und 30 min hilfreiches Feedback von anderen Müttern erhalten. Übrigens: jeder von euch, der die Spur einer Idee hat und dann nicht weiter kommt, kann gern unser Netzwerk dafür nutzen und durch gezielte Fragen wichtige Antworten erhalten. Die Antworten bekam auch Silvia und nun hat sich ihre Idee materialisiert zu einem  juggleHUB !

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Was ist eure Gründungsidee und  die Besonderheit eures Konzeptes?

Die Ursprungsidee war, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen mit Kindern Zeit, Ruhe und Inspiration finden, um sich wieder Projekten abseits der Kinderbetreuung zu widmen. Gerade Selbstständige können sich eine komplette Auszeit während der Elternzeit nicht leisten. Sie wollen bzw. müssen zeitnah nach der Geburt wieder arbeiten. Für viele ist die Elternzeit auch eine berufliche Umbruchphase. Gerade Frauen liebäugeln dann mit der Selbstständigkeit oder mit Gründungsideen, die besser zu ihrem Leben mit Kind passen. Das ging uns selbst auch so. Allerdings gab es keinen passenden Ort dazu. Die bestehenden Coworking Spaces sind zwar superkreativ, aber mit Kind fühlt man sich dort schnell fehl am Platz. Bzw. gibt es keine Möglichkeit, das Kind einfach auch mal ein paar Stunden betreuen zu lassen. Diese Lücke schließen wir mit dem juggleHUB. Wer möchte, kann sein Kind mitbringen, vor Ort betreuen lassen und sich so seiner Arbeit oder Veranstaltung widmen. Unsere flexible Kinderbetreuung ist für Kinder ab 2 Monaten offen. Aber auch Eltern mit Kita-Kindern können nach Kita-Schluss oder bei Schließzeiten darauf zurückgreifen. Und Menschen ohne Kinder sind natürlich genauso willkommen.

Wen sprecht ihr an und warum?

Unser Konzept ist natürlich vor allem für Eltern von kleinen Kindern interessant, die freiberuflich und/oder mobil arbeiten. Wir wollen sie dabei unterstützen, Arbeits- und Familienleben so zusammenzubringen, wie es sich für alle Beteiligten gut anfühlt und ein wenig den Druck aus dem Alltag nehmen, den sicher viele Eltern kennen. Aber auch Leute ohne Kinder finden bei uns helle, inspirierende und ruhige Räume zum Arbeiten, Netzwerken und für Veranstaltungen. Auch Team-Offices bieten wir an, was vor allem für Start-ups eine gute Alternative zum herkömmlichen Büro ist.

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Foto: Celia Topping

Foto: Celia Topping

Wie ergänzt ihr euch als Partner bzw. wo tickt ihr ganz ähnlich?

Wir ergänzen uns tatsächlich quasi optimal. Silvia als Architektin ist die geborene Projektmanagerin und hatte beim Umbau und der Einrichtung der Räume den Hut auf. Außerdem ist sie sehr gut vernetzt, vor allem unter den Expats. Katja kommt aus dem Marketing und kümmert sich auch beim juggleHUB vor allem um Pressearbeit, den Online-Auftritt und alles, wofür es knackige Texte braucht. Im Tagesgeschäft übernehmen wir aber beide alles, was bei einem kleinen Team wichtig ist. Glücklicherweise ticken wir in den entscheidenden Punkten ähnlich und haben dieselben Vorstellungen, wenn es darum geht, den juggleHUB weiterzuentwickeln.

Wo war euer Stolperstein (Pain-Point)  und wie habt ihr ihn überwunden?

Der größte Pain Point war die Finanzierung des Projekts. Das hat uns die eine oder andere schlaflose Nacht beschert, weil wir ständig von den Entscheidungen anderer abhängig waren. Auch die Suche nach passenden Räumen war mit begrenztem Budget schwierig. Letztendlich hat aber alles so geklappt, wie wir es uns gewünscht haben. Wir haben einen Gründerkredit der IBB bekommen und tolle Räume in Prenzlauer Berg.

Wer hat euch wie bis zum heutigen Stand unterstützt? 

Neben Familie und Freunden sind auf dem Weg bis zur Eröffnung viele wunderbare Unterstützer/innen dazugekommen, die die Idee toll fanden, vom Konzept überzeugt waren und uns gegen Bier und Kuchen mit ihrem Know-How unterstützt haben. Dafür sind wir sehr dankbar.

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Wann war die Eröffnung?

Wir sind am 13 Juni gestartet. Die „offizielle“ Eröffnungsfeier war am 24. Juni - dem heißesten Tag des Jahres. Trotz Hitze hatten wir ein volles Haus. Das hat uns nochmal zusätzlich beflügelt.

Wo seht ihr euch in zwei Jahren?

 Im Idealfall ist dann schon der zweite juggleHUB in Planung. Wir denken groß.  

Würdet ihr das anderen Eltern mit einer Projektidee empfehlen?

Unbedingt. Wir haben soviel gelernt im vergangenen Jahr und so viele inspirierende Menschen getroffen - allein deshalb war es die richtige Entscheidung. Klar gab es auch Phasen, in denen wir am liebsten den Kopf in den Sand gesteckt hätten, aber wenn es einer so ging, hat die andere sie meist mitgeschliffen. Wir würden daher immer dazu raten, im Team zu gründen. Gerade, wenn man Kinder hat. Und man sollte sich nicht davor scheuen, sich Hilfe zu suchen, etwa in Form eines Business Coachings. Berlin hat ein gutes Angebot an Förderprogrammen - auch wir haben davon profitiert. Genau wie von den zahlreichen Netzwerkveranstaltungen, die es in der Stadt gibt und auf denen eine große Bereitschaft da ist, sich gegenseitig zu unterstützen. Es gibt also eigentlich kaum einen Grund, sich nicht zu trauen. 

Ich danke euch sehr für den Einblick in euer Schaffen und wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

von Silke Ababneh

 

Link: jugglehub.de

 

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